Schönheitsmerkmale

Schönheit soll Fruchtbarkeit und Gesundheit signalisieren. Wenn eine Frau mangelnde Fruchtbarkeit und Gesundheit nicht verbergen kann, bzw. wenn ein Mann Fruchtbarkeit und Gesundheit über Schönheit bzw. über die Kombination bestimmter Gesichtsmerkmale erkennen kann, so müsste er auch andere Eigenschaften von Bedeutung erkennen. Die Evolution greift auch dann mehr oder weniger, wenn der Vorteil nur gering ist.

Sollte eine zu groß geratene Nase, die ein Frauengesicht verunstaltet, bedeuten, dass diese Frau kränklich, mäßig fruchtbar oder mit sonstigen negativen Eigenschaften behaftet ist? Und warum sollte sie ihre Mängel so offensichtlich zeigen? Die Evolution hätte Frauen, die in Form von unattraktiven Merkmalen Krankheitsanfälligkeit und mangelnde Fruchtbarkeit so auffällig zur Schau stellen, wesentlich schneller ausselektiert als Frauen, die diese unattraktiven Merkmale nicht zeigen und somit ihre Mängel nicht verraten. Es ist für die Natur kein zusätzlicher Aufwand, eine zu große Nase kleiner auszubilden, wenn eine Frau dadurch einen attraktiveren Mann bzw. einen Mann mit einer besseren genetischen Ausstattung bekommt.

Wenn ein Mann unbewusst über Schönheit erkennen kann, ob eine Frau gesund und fruchtbar ist, dann sollte er auch über Schönheit oder mangelnder Schönheit weitere Eigenschaften erkennen, wie zum Beispiel ob sie treu ist. Ob sie ein Kuckuckskind geschickt verheimlichen kann. Ob sie aggressiv ist. Ob sie eine ausgeprägte Liebesfähigkeit besitzt. Ob sie eine Anfälligkeit gegenüber Depressionen oder Schizophrenie aufweist. Ob sie später, sobald ihr Mann überflüssig und nur noch eine Belastung ist, versuchen wird, ihn zu verlassen oder zu vergiften. Ob sie vermehrt zu Mutationen neigt. Natürlich gibt es noch viele weitere Eigenschaften, die von Bedeutung sind.

Ein Steinzeitmann begegnete einer jungen fremden Frau

Unbewusst erkannte er sofort, dass die Frau wahrscheinlich nicht schwanger ist (schlank, flacher Bauch, schmale Taille).

Außerdem erkannte er, dass sie gut mit Eiweiß versorgt ist und wahrscheinlich aus einer tüchtigen Jägerfamilie mit guten Jägergenen stammt (feste kräftige Oberschenkel).

Außerdem erkannte er, dass sie gut in der Lage ist, sollte ihr Mann, zum Beispiel bei einem Jagdunfall, frühzeitig sterben, auch ohne ihn ein Kind, das er mit ihr zeugen möchte, gut zu versorgen (muskulöse kräftige Oberschenkel).

Außerdem erkannte er, dass sie ziemlich sicher mit der Unterstützung ihrer Familie rechnen kann (Merkmalskombination ihrer Gesichtszüge, auf die ihre Eltern und meist auch ihre Geschwister positiv reagieren).

Außerdem erkannte er, dass sie, sollte sie ein Kind von ihm bekommen und sollte sie einen anderen Mann heiraten oder bereits verheiratet sein, nicht zulassen wird, dass ihr und somit auch sein Kind vom Stiefvater misshandelt wird, da sie selbst zumindest eine gewisse Zeit für sich und ihr Kind sorgen kann und auf die Hilfe eines Mannes nicht so sehr angewiesen ist. Sie hat es nicht nötig, bei einem Mann zu bleiben, der Ihr Kind und somit auch sein Kind schlecht behandelt (Merkmalskombination ihrer Gesichtszüge, kräftige Oberschenkel, lange Beine).

Außerdem erkannte er, dass sie nur eine geringe Neigung hat, in eine schwere Depression zu fallen oder schizophren zu werden (Merkmalskombination ihrer Gesichtszüge).

Außerdem erkannte er, dass sie dafür sorgen und sich dafür einsetzen wird, dass ihr Kind und somit auch sein Kind einen möglichst hohen Rang erreicht und erhält (Merkmalskombination ihrer Gesichtszüge).

Außerdem erkannte er, dass sie sich nicht sehr verlieben wird. Dies ist ein Vorteil für den Mann, denn wenn er vorzeitig zum Beispiel durch einen Jagdunfall ums Leben kommen sollte, so wird sie sich auch nicht zu sehr in den Nachfolger verlieben und dies ist gut für seine Kinder und somit für den Erhalt seiner Gene.

Außerdem erkannte er, dass sie weniger zu Mutationen neigt (die Indizien, die dafür sprechen, werde ich in nächster Zeit nachliefern).

Außerdem erkannte er, dass sie dazu neigt, ihren Mann zu verlassen oder, wenn nötig, zu vergiften, sobald er unnütz geworden ist (Merkmalskombination ihrer Gesichtszüge). Dadurch ist der Weg frei, einen anderen Mann zu suchen, um mit diesem Mann wieder Kinder zu bekommen, wenn sie noch jung genug ist. Dies hat den Vorteil, dass sie, sollte ihr Mann einen „Gendefekt“ und sie noch kein Kuckuckskind haben, noch Kinder von einem weiteren Mann bekommen kann. Dies ist gut für den Erhalt der Gene des Mannes, der diese Frau begehrt und versucht ein Kind mit ihr zu zeugen. Denn seine Tochter oder seine Enkeltochter bzw. seine weiblichen Nachkommen werden sich wahrscheinlich so ähnlich verhalten wie ihre Mutter oder Großmutter bzw. wie die Frau, mit der er Nachkommen zeugt und dies ist gut für den Erhalt seiner Gene. Selbst wenn er diese Frau zu seiner nehmen sollte und sie ihn später vergiften sollte, wenn er alt und gebrechlich ist, so wird dies den Fortbestand seiner Gene kaum negativ beeinflussen, denn im Alter zeugt er meist sowieso keine Kinder mehr. Dafür hat er den Vorteil, dass seine Tochter oder Enkeltochter sich ähnlich verhalten wie ihre Mutter oder Großmutter und die Männer, sobald sie überflüssig werden, verlassen oder vergiften.

Außerdem erkannte er, dass sie dazu neigt, ihren Mann zu betrügen, denn das ist gut für den Erhalt seiner Gene, wenn seine Töchter und Enkeltöchter diese Eigenschaft erben. Damit diese Frau die Neigung zum Betrügen einerseits weiter vererbt, aber er nicht betrogen wird, wird er besonders eifersüchtig sein, denn nicht er soll betrogen werden, sondern seine weiblichen Nachkommen sollen die Neigung seiner Frau erben und ihre Männer betrügen.

Er fand sie wunderschön !!!

Wir sind die Nachkommen der Männer, die eine Frau geheiratet haben, die verstärkt dazu neigt, ihren Mann sexuell mit einem möglichst attraktiven Mann zu betrügen und es ihm trotzdem gelungen ist, dies zu verhindern. Und selbst wenn er ein Kuckuckskind aufziehen sollte, wird dieser Nachteil weitgehend ausgeglichen mit dem Vorteil, dass seine Töchter und Enkeltöchter versuchen werden, ihre Männer zu betrügen, um dadurch das Risiko zu vermeiden, dass möglicherweise alle ihre Kinder einen Gendefekt haben und dies würde den Fortbestand seiner Gene extrem gefährden.

Natürlich kann man dies nicht immer auf die heutige Zeit übertragen, denn die Kultur verändert das Verhalten weitgehend. Unsere Gene wurden in der Steinzeit selektiert und schon während der Entwicklungsgeschichte der Menschheit dürfte sich das Verhalten schön empfundener Frauen allmählich geändert haben, denn Schönheit wurde im Laufe der Zeit ein „Selbstläufer“, sodass der Ursprung der Schönheit heute nur noch schwer zu erkennen ist.
Auch deshalb passen natürlich nicht alle schönen Frauen in dieses Schema.

Demnächst werde ich versuchen, durch das Vermessen von Gesichtern nachzuweisen, dass es verschiedene Typen von schönen Frauen mit verschiedenen Strategien gibt und dass Schönheit die richtige Kombination von Merkmalen bedeutet.